Fluglagerbericht vom Dithmarscher Luftsport Verein in Großückerswalde

Fliegerlager Großrückerswalde

Vom 23.07 bis 05.08. besuchte die Segelflugsparte des Dithmarscher Luftsportvereins den Flugplatz von Großrückerswalde um dort das vorher geplante Fliegerlager durchzuführen. Voller Erwartungen ging es dann abends schon los um als erster am Platz anzukommen. Nach 8 Stunden Fahrt war es dann endlich soweit. Nach einer kurzen Nacht trafen wir dann auf die Einheimischen und wurden herzlich empfangen, obwohl es die ein oder anderen Verständnisfragen auf Grund des unterschiedlichen Akzents gab. Die ersten Eindrücke waren Perfekt, das Wetter passte, der Platz war sehr groß und vor allem waren dort alle hilfsbereit und nett. Nun begann das lange Warten bis alle Teilnehmer eintrafen. Die Zeit vertrieben wir uns, indem wir die Flug- und Fahrzeuge des anderen Vereins begutachteten.

Am Montagmorgen wurde voller Erwartung um 06:30 Uhr mit dem aufrüsten der Flugzeuge begonnen, da der Wetterbericht einen guten Tag voraussagte. Nach dem Frühstück und dem Briefing um 09:00 Uhr ging es dann endlich ans Fliegen. Heute stand im Fokus: Kennenlernen vom Flugplatz Großrückerswalde, sprich vertraut mit Platzrunde und Gegend machen.

Da das Wetter zum Nachmittag Thermisch immer besser wurde haben wir um 12:00 Uhr dann auch die ASW 19 und die beiden Privatflugzeuge ASW24 und Std. Cirrus aufgerüstet. Als erstes haben sich Malte und Tim Mit der ASK21 auf den Weg gemacht. Kurz danach auch Andreas und Mika mit dem Duo Discus nach Chemnitz. (100km in 1:14h). Guido und Sönke haben sich nach Malte und Tim auch auf dem Weg gemacht und sind dann nach Tschechin geflogen. Nun wollte Thomas auch Thermikfliegen und hat in 2 Flügen 4:12 h an Flugzeit gesammelt. Auch wenn er zum Schluss nur einen Nullschieber hatte, hat er den Leuten im Erzgebirge gezeigt wie man Thermik fliegt, somit landete Thomas pünktlich zum Abendbrot um 19:04 und hat sich gut vorm abrüsten der Flugzeuge gedrückt.

Am nächsten Tag war die Prognose leider nicht mehr so gut. Nach 1 Std. Flugbetrieb mussten wir dann Feststellen das die Meteorologen leider Recht hatten und wir wieder abrüsten mussten.

Die Prognose für den darauffolgenden Tag war auch nicht besser. Der erste Start ging dann um 11:45 Uhr los, die letzte Landung war bereits um 12:03 Uhr. insgesamt wurden an diesem Tag 4 Starts gemacht. Um 12:03 wurde der Flugbetrieb eingestellt wegen einer Gewitterfront die mehrere Tage über dem Erzgebirge herrschte.

Erst am 28.07 konnten wir wieder den Flugbetrieb aufnehmen. Durch unser Wetterbriefing am Vorabend wurde der Tag als durchaus Streckenflug geeignet befunden. So haben wir uns um schon sehr früh zum Aufrüsten aller Flugzeuge aufgemacht. Um kurz vor 08:00 Uhr war dann unser Frühsport beendet und wir konnten uns zum wohlverdienten Frühstück aufmachen. Im Briefing wurden dann schon einige absprachen bezüglich der zu Fliegenden Strecken getroffen. Allerdings verhielt sich das Wetter nicht ganz so wie vorhergesagt. Die Basis war zu tief und es bildeten sich sehr schnell Überentwicklungen. Der Duo war am weitesten nach Westen vorgeflogen. Dort hatte man einer starken Abschirmung zu kämpfen. Die Besatzung des Duo entschied sich nun in Richtung Tschechien zu fliegen und den Sprung über den immerhin 1215m hohen Fichtelberg in Angriff zu nehmen. Die Duo Besatzung landete nach 2:37h total erschöpft. Für die beiden Jungs ein sehr erfolgreicher Tag, an dem die beiden auch sehr viel für Ihre weitere Streckenflugkarriere mitnehmen konnten. Thomas konnte am Abend von einem schönen Tag über dem Erzgebirge berichten. Insgesamt war dieser Tag für den Dithmarscher Luftsport Verein ein sehr erfolgreicher Tag.

Da für den Sonntag eine sehr schlechte Wetterprognose beim DWD-stand und auch die Fußgängerbericht auch nicht besser war, endschieden wir heute früh aufzustehen und uns um 09:00 auf den Weg nach St. Annaberg zu machen zum Schreckenberg zum Markus-Röhling-Stollen. Dort wollten wir uns dann auf die Suche nach Silber machen.

Während des Fliegerlagers landeten wir 3 Mal außen, Guido flog das erste Mal alleine und Malte bestand die B und C Prüfung. Allein der DLV kam auf insgesamt 120 Starts und Landungen sowie einer Flugzeit von 63 Stunden und 36 Minuten.
Leider konnten wir nur an insgesamt 5 Tagen von den geplanten 14 fliegen.
Wir verließen das Fliegerlager mit neuen Bekanntschaften und hoffen auf ein Widersehen.

Dieser Bericht wurde geschrieben von Till Ladzenski.

grossueckersw

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